Borussen-Stuten

der Frauenfanclub

 
   
4. Spieltag: Aachen gegen Borussia


Auswärtssieg – hoffentlich!

Irgendwann muss es doch mal klappen, dachten wir uns und nahmen allen Mut zusammen und fuhren nach Aachen! Schon die Karten zu bekommen, wurde uns nicht leichtgemacht, aber was nimmt man nicht alles in Kauf... Wir trafen uns um 12:00 Uhr bei Sabine in Viersen um dann zum Tivoli zu fahren. Wollten ja zeitig da sein, denn Platz gibt es da ja nicht so viel und wir wollten den ersten Auswärtssieg ja auch sehen! Dort angekommen, stellten wir fest, dass es schwer wird mit dem sehen, aber wenigstens ein Tor war gut zu erkennen. Ehe das Spiel begann, stellten wir bereits fest, dass es richtig nett wird... Warm, eng, hüpfen, tanzen... aber das wollten wir ja auch so. Riesen Stimmung am Tivoli, der Kessel kochte! Ernüchternd war für uns das erste Gegentor! Elfmeter!!! Ungerechtfertigt!!! Das ging ja schon mal gut los. Aber die Stimmung war beeindruckend. Die wenigen Gladbacher auf den Sitzplätzen schreien mit uns um die Wette VFL.... VFL.... VFL... VFL.... Die waren sooo laut, dafür, dass sie so wenige waren. Plötzlich dann das zwei zu null! Das tat weh! Aber mit reichlich Kampfgeist hätten wir das Spiel noch drehen können. Aber das war nichts... Wir retteten uns zum zwei zu eins und noch während des herrlichen Dööt-döt-döööt-dödödöt-döt-döt fiel schon das drei zu eins. (Hier einen kleinen Tipp an den Stadtionsprecher: wir lagen jetzt auch nicht weiter zurück als vorher!!!) Der Schiri ermahnte dann auch noch die Fans, dass nicht mehr so arg geschimpft werden dürfe, da er sonst das Spiel abbrechen müsse. Aber "Asylbewerber" ist auch wirklich geschmacklos und unsinnig! Gegen Ende ärgerten die Printen uns noch ein bisschen mehr und machten das vier eins, auf das unser Kahe wenigstens noch mit dem vier zu zwei antwortete. Das freute auch die Jungs hinter uns, die sich während des Spiels ein herrliches Wortgefecht lieferten, indem sie sich immer wieder gegenseitig sagten, dass der Kahe wenigstens "watt tut!". Stimmte ja auch... Nach dem Abpfiff gingen wir dann hängenden Hauptes zum Auto. Auf dem Weg trafen wir einen älteren Herrn, der uns unbedingt noch einen drücken musste: "Dat war abba ne klatsche, wat Frolleins?" Super, da hat er uns noch den Rest gegeben. Vielleicht klappt es ja endlich in Bremen!

Auswärtssieg – war wohl nix!

   
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