Borussen-Stuten

der Frauenfanclub

 
   

Deutsche Meisterschaft der Borussia-Fanclubs 2007 in Emmerich

Brüggen: Freitag, 13.07.2007

Das erhoffte gute Wetter ließ leider noch auf sich warten, aber auch jammern half nun nicht mehr. Drei der dieses Jahr auch zum Turnier antretetenden Stuten machten sich um halb zehn abfahrbereit. Das Gepäck hatten wir schon am Vortag im Stuten-Mobil verstaut, damit wir nun auch endlich starten konnen. Ein Jahr lang haben wir uns auf dieses Wochenende mehr gefreut als vorbereitet, aber nun ging es endlich los!

Die Tour war die gleiche wie im letzten Jahr, aber wir waren schon vor zwölf an unserem Ziel. Nachdem wir uns das Gelände kurz angeschaut haben, waren wir gezwungen, unser Zelt (Gewicht: gefühlte 2 Tonnen) zum ausgesuchten Zeltplatz bugsieren. Anke konnte jetzt schon mit dem Aufbau beginnen, während Akki und ich den anderen Krämpel entluden. Hier trafen wir dann auch schon unsere Weggefährten vom letzten Jahr, Toto und Kiki von den Borussenfreunden-Essen. Dieses Jahr in anderer Begleitung, was aber ja nicht schlimm sein sollte. Als dann endlich unser Zelt aufgebaut war (nur wir 3 Mädels haben das gebaut), konnten wir uns endlich ein wenig Ruhe mit dem ein oder anderen Bierchen gönnen. Ein leichtes Aufwärmtraining mit Bierbecher in der Hand und dem Beinahe-mal-Profi-Spieler Peter brachte uns aber richtig Freude und wir waren bereit nach anderen Bekannten Ausschau zu halten.

Zu späterer Stunde stiessen dann auch der Rest des Teams zu uns: Anna, Katrin und der beste Coach der Welt, mit der Sieben. An dieser Stelle ist vielleicht zu erwähnen: "Ey, die sieben hat ja gar keinen Rock an". Sowie auch unsere Animateurin auf Heimaturlaub Lena erreichte das Camp.

Nun konnte es endlich losgehen, wir freuten uns auf den Partymeister-Wettbewerb und glühten fleissig weiter vor. Dann endlich war es so weit! Aber eine erschreckende Nachricht erreichte uns: 5 Teilnehmer braucht ein Team. Aber wir waren nur 4 und hatten uns ja schon einen Teamplayer bei den Nierser-Jungs ausgeliehen. Also mussten die nicht antretenden Ladies nach einem neuen Mitstreiter suchen und fanden ihn auch. Danke Danny! Vielleicht waren wir schon ein klitzekleines bisschen zu betrunken, denn wir verloren ganz (wirklich sehr) knapp die erste Runde. Das sollte aber die Stimmung nicht trüben und wir feierten bis in die frühen Morgenstunden.

Samstag: Die Sonne ließ sich endlich blicken und der Weckruf riss uns aus unseren Träumen. Silke litt scheinbar wieder am meisten. Aber kurze Zeit später kroch Anna aus ihrem Zelt und litt doch noch ein bisschen mehr. Egal, der erste Kaffee weckte unsere müden Geister und die kalte Dusche tat ihr nötiges dazu. Später dann stand ein Gast vor unserem Zelt. Ein junger Mann bat sehr höflich um ein Butterbrot, was er dann auch bekommen sollte. Bei uns gefiel es ihm scheinbar sehr gut, so dass er sich sogar gerne hinlegen wollte. Aber da war irgendwann auch unsere Gastfreundschaft am Ende. Trotzdem saßen wir noch eine ganze Weile im Zelt und quatschten. Hueae verglich uns mit Alf, da er ja auch immer den gesamten Hausstand mitschleppt. Danach folgte dann ein lustiges Namenraten (Anke sieht aus wie Dörte) und Silke heisst nun Siggi. Das sollte noch immer nicht genug sein und er versuchte Annas Beruf zu erraten: Germanistik-Studentin auf Lehramt in Bonn. (nur ganz knapp daneben) Das war dann wirklich genug, wir hatten Bauchweh vor lachen und mussten uns langsam zum ersten Spiel fertig machen. Röckchen an, Trikots drüber, auf gehts!!

Wir bekamen wie erwartet eine Klatsche nach der anderen, aber wenigstens haben wir nie zweistellig verloren. Das Topspiel des Tages gegen die Alles-Fahr-Ladies brachte dann auch wohl den Zuschauerrekord des Tages zustande. (Hier möchte ich mich nochmal bei Sarah entschuldigen, ich wollte Dich nicht foulen. Ich kann kein Fussball spielen, drum war ich zu langsam und hab Dich umgerannt. Mehr als entschuldigen kann ich mich nicht.) Dieses Spiel verloren wir nur mit 4 Gegentoren, also unser bestes Ergebnis. Besonders haben wir uns über den supper Support diverser anderer Fanclubs gefreut, das war klasse! ("Borussen-Stuten - der Gegner der muss bluten" oder "wir wolln Euch kämpfen sehn" mit Abwandlung "Wir wolln Euch catchen sehn") Im letzten Spiel hatte sogar noch der Schiri Mitleid und wollte uns ein Tor schießen. Aber leider war der Schuss nur an den Pfosten. Dennoch, wir haben 3 Tore gemacht. Coach, Katrin und Akki, schöne Treffer, die unsere Torbilanz auf minus 29 verbesserten. Nun konnten wir uns endlich duschen und in den Abend starten. Wir haben es etwas gemütlicher angehen lassen, in netter Gesellschaft der Spreeborussen und der Nierser-Jungs. ("wir sind dick, dick und durstig...") Das war wieder sehr lustig und wir haben von Hueae gelernt, wie Pferde sich beim Kauen anhören und dass Holländische Frauen sich anhören wie Kermit der Frosch, wenn sie Deutsch reden. Was haben wir gelacht. Gegen eins mussten wir dann aber alle fluchtartig in unsere Betten, die Knochen taten weh und die Müdigkeit hatte uns eingeholt.

Sonntag früh, acht Uhr, alle Damen schwelgten noch in ihren Träumen. Irgendwann wachte dann auch Akki auf und so ganz ganz langsam auch der Rest. Hier machte sich der Schlafentzug bemerkbar. Nachdem wir dann alle mal einigermaßen wach waren, ging es ans aufräumen. Klamottenberge und wieder dieses riesige Zelt waren zu schleppen. Aber was muss, das muss. Alles eingeladen konnten wir dann die restlichen Spiele in brütender Hitze geniessen und freuten uns auf die Siegerehrung, denn jeder bekam einen Preis. Auch die Stuten bekamen als Vorletzte einen kleinen Pokal. Danke an das nicht angetretende Team, dass wir nicht letzter wurden. Und dann bekamen wir völlig überraschend doch noch einen Pokal: Den Fair-Play-Pokal. Damit hatten wir ja gar nicht gerechnet, und uns umso mehr gefreut. Der Coach erklärte uns dann, dass das der Loser-Pokal ist, aber das war uns völlig egal. Wir waren wirklich ein bisschen in Freudentaumel über den ersten richtigen Preis für die Stuten.

Es war wieder ein wirklich tolles Wochenende! Danke an die Organisatoren des Events!

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr. Wir sehen uns auf dem Platz :-)

   
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